Freitag, 6. 1. 2017, 19:00 Uhr

„Ein Feuer bin ich. Ich bin das Chaos“

Gesprächskonzert zum 145. Geburtstag Skrjabins

Moderation: Sebastian Picheta.
Musikalische Gestaltung: Haike Dietrich, Johannes Gaechter, Yasmin Mellinghoff, Andreas Oesterling, Daniel Weiss, Emanuela Zaharia-Donici.

Programm

Alexander Skrjabin, eine der fesselndsten Komponistenpersönlichkeiten der Spätromantik, würde am 06.01.2017 seinen 145. Geburtstag feiern. Zu diesem Anlass laden wir Sie ganz herzlich ein, im Rahmen dieses Konzerts unter fachkundiger Moderation Einblick in seine faszinierenden Klangwelten zu erhalten

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Haike Dietrich

Obwohl sie schon seit der sehr frühen Kindheit Klavier spielt, hat sie sich zunächst entschlossen, aus großem naturwissenschaftlichem Interesse heraus Biologie zu studieren und darin auch zu promovieren. Ihr Wunsch, intensiv Musik zu betreiben, ist während dieser Zeit allerdings nie verloren gegangen und ließ sich zuletzt auch nicht mehr ignorieren, weshalb sie in der letzten Phase ihrer Doktorarbeit beschlossen hat, sich parallel auf die Aufnahmeprüfung für das Musikstudium vorzubereiten. Seit Herbst 2016 studiert sie nun an der Hochschule für Musik und Theater München Klavier bei Frau Prof. Silke Avenhaus und ist zudem weiterhin als Neurowissenschaftlerin am Klinikum der LMU tätig.

Johannes Gaechter

Johannes Gaechter wurde im Elsaß als Sohn eines Pianisten und einer Klavierlehrerin geboren. Er erlernte das Klavierspiel bereits im Alter von vier Jahren größtenteils autodidaktisch und durch seine Eltern. Schon im Kindesalter wurde bei ihm das absolute Gehör und eine besondere Affinität zur Musik festgestellt. Schwere und komplexe Stücke reizten ihn besonders und schon damals wie heute gilt seine größte Bewunderung Frédéric Chopin. Die Musik der russischen Spätromantik – speziell Rachmaninow – fasziniert Ihn zur Zeit ebenfalls sehr.
Inzwischen hat sich klassische Musik zu seiner größten Leidenschaft und dem wichtigsten Teil seines Lebens entwickelt. Musik ist für ihn die schönste und reinste Form, Gefühle und Stimmungen auszudrücken.

Musikalisch ausgebildet und betreut wurde er von namhaften Hochschuldozenten und Professoren, u.a. Wolfgang Döberlein (Würzburg & Bayreuth), Stefan Lietz (Würzburg & Berlin), Jochen Ferber & Ralph Bergmann (Stuttgart), Prof. Konrad Elser (Lübeck) sowie Andrej Jussow (Karlsruhe), bei welchem er momentan sein „Klavier-Studium“ perfektioniert / vervollständigt.

Gaechter kann auf eine erfolgreiche musikalische Laufbahn und rege Konzerttätigkeit auf hohem Niveau verweisen, die er weiterhin kontinuierlich ausbaut.
Seit vielen Jahren konzertiert er regelmäßig an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg. Zudem führte ihn sein Weg in den Münchner „Gasteig“, zu „Steingraeber“ in Bayreuth, in den Orchestersaal der Landesmusikakademie Niedersachsen sowie in Konzerthäuser in Straßburg, Paris, Shanghai und Kapstadt – letztere im Rahmen des Klavierfestivals „Pianestival“.

Eine mehrfache und erfolgreiche Teilnahme an internationalen Klavierwettbewerben u.a. in Paris, St. Petersburg und Warschau runden sein musikalisches Schaffen ab. So war er 2014, 2015 und jüngst im März 2019 Preisträger des weltbekannten „Concours International de Grands Amateurs de Piano“ in Paris, wo er im Preisträgerkonzert in der Sorbonne vor fast 1000 Zuhörern spielte, zweiter Preisträger des internationalen Wettbewerbs „Piano Bridges“ 2015 in St. Petersburg sowie dritter Preisträger beim “Île-de-France Wettbewerb (Categorie Supérieur)“ in Paris 2018.

Im Sommer 2017 nahm er seine erste CD „Auf verwachsenem Pfade“ auf einem restaurierten Schiedmayer-Konzertflügel aus dem Jahre 1930 auf.

Yasmin Mellinghoff

Andeas Oesterling

Im Brotberuf freischaffender Klavier – und Theorielehrer aus der Lüneburger Heide. Daneben Gelegenheitspianist, Vibraphonist und Komponist jazzaffiner Klavierstücke und Songs. Spielt je nach entsprechender Gelegenheit Klassik jedweder Couleur, Jazz alleine und in verschiedenen Bands, Barmusik. Momentan spezielles Faible für das Spätwerk und die harmonischen Abenteuer von Alexander Scrjabin.

Daniel Weiss

Während Kindheit und Jugend vegetierte sein Klavierspiel als unangefochtenes Hobby dahin, mit dem Beginn des Physikstudiums begann er wieder mit ernsthafter Überei, da Physik, wenn auch sehr interessant, leider nicht jede Facette eines menschlichen Seins befriedigen kann. Schließlich wurde die Beschäftigung mit Musik im Allgemeinen und dem Klavier im Besonderen immer intensiver.

Emanueala Zaharia-Donici

„Während des Medizinstudiums an der Berliner Charité unterbrach sie ihre musikalischen Aktivitäten beinahe vollständig. Sie begann 2010 ihre Berufstätigkeit im Fachgebiet Anästhesiologie in einem Berliner Krankenhaus und nahm parallel dazu ihr Klavierspiel wieder auf. Im Oktober 2012 wechselte sie in die Transfusionsmedizin und lebt seitdem wieder in Bayern. Sie spielt Klavier aus Abenteuerlust und erschließt sich immer wieder neues Repertoire. Die Bekanntschaft mit vielen Gleichgesinnten und weiter fortgeschrittenen Spielern empfindet sie stets als Bereicherung. Ihre Kenntnis von Skrjabins Werk beschränkt sich im Moment noch auf wenige Stücke. Sie hofft aber, in Zukunft weitere Stücke dieses spannenden Komponisten erarbeiten zu können.“

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