Artis Piano Ensemble

Donnerstag, 30. 4. 2026, 19:30 Uhr

Artis Piano Ensemble

Bach, Tschaikowski, Brahms

Konzert abgesagt!

Wir bedauern sehr, den Klavierquartettabend mit dem Artis Piano Ensemble am Donnerstag absagen zu müssen.
Drei der Pianistinnen kommen direkt aus Japan. Wegen eines Reisepasses, der Ende Juni ungültig wird, wurde einer von ihnen heute die Einreise verwehrt.

Sehr schade, das Konzert wird aber nachgeholt.
Wir bitten um Verständnis.

Tomoko Ichimura – Klavier
Reiko Kanai – Klavier
Ari Kani – Klavier
Miyuki Yoshii – Klavier

Programm

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.3

  • Allegro, arranged by Robert J. Bardeen
  • Adagio, rezitativ
  • Allegro, arranged by Miyuki Yoshii & Ari Kani

Peter I. Tschaikowski: „The Nutcracker Suite“, arranged by Sana Fujimori

  • Overture miniature
    March
  • Dance of the Sugar-plum Fairy
  • Russian Dance – Trepak
  • Arabian Dance
  • Chinese Dance
  • Dance of the Reed Pipes
  • Waltz of the Flowers.

Johannes Brahms: Sonate f-moll Op.34b,  arranged by Sana Fujimori

  • Allegro non troppo
  • Andante, un poco Adagio
  • Scherzo -Allegro-
  • Finale -Poco sostenuto-

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ARTIS Piano Ensemble

Das ARTIS Piano Ensemble ist ein einzigartiges japanisches Klavierquartett für 2 Klaviere zu 8 Händen, das 2012 von der Pianistin Tomoko Ichimura gegründet wurde. Die vier talentierten Pianistinnen – Tomoko Ichimura-Dittmann, Reiko Kanai, Ari Kani und Miyuki Yoshii – begeistern mit virtuosen Arrangements klassischer Meisterwerke wie Smetanas Vltava, Ravels La Valse oder Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune.

Meilensteine

Das Ensemble hat Konzerte in Japan und Deutschland gegeben, darunter ein Auftritt im Tokyo Bunka Kaikan (2020) und eine erfolgreiche Deutschland-Tournee 2018 mit dem Taiko-Trommler TAKUYA, bei der Werke für Klavier und Trommel uraufgeführt wurden. Ihre Auftritte zeichnen sich durch präzise Synchronisation und lebendige Interpretationen aus und sind auf YouTube, Facebook und Instagram dokumentiert.

Tomoko Ichimura,

geboren in Kawaski / Japan, studierte die Fächer Klavier, Klavier-Kammermusik und Lehramt an der Musikhochschule TOHO in Tokyo. Bei nationalen Klavierwettbewerben errang sie zahlreiche Preise. Von der Rotary-Stiftung erhielt sie ein Stipendium und erwarb 1994 bei Professor Gerhard Oppitz das Meisterklassendiplom mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik in München. Sie absolvierte Meisterkurse bei Prof. Hugo Steurer und bei Prof. Andrej Jansinki an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg und erhielt  Unterricht bei Halina Czerny-Stefanska sowie bei Maria Joao Pires.

Sie gab sie zahlreiche Solo- und Kammmusikkonzerte im In- und Ausland, so z.B. 2001 als Solistin in dem von Maria Joao Pires gegründeten Kulturzentrum „Belgais“ in Portugal, wo Ihre Interpretationen der Solo-Werke von Franz Schubert hohe Anerkennung fanden. Auch in ihrer Heimat konzertierte die Pianistin regelmäßig, z.B. beim Musikfestival „La Folle Journée au Japon“ in Tokyo oder als Solistin des 5. Klavierkonzertes von Ludwig van Beethoven mit dem Symphonieorchester „Great Artists in Japan“. Zum 180. Todesjahr von Franz Schubert im Jahre 2008 begann sie einen „Schubert-Zyklus“ mit jährlichen Konzerten in Tokyo, den sie Ende 2014 mit großem Erfolg abschloss.

Neben ihrer Solotätigkeit beschäftigt sie sich gerne auch mit der Kammermusik. Sie führte z.B. 2016-2017 einen dreiteiligen Zyklus der 10 Beethoven-Violinsonaten mit Prof. Ernst Triner im Mutter-Beethoven-Haus in Ehrenbreitstein auf, zugunsten der Sicherung des Geburtshauses der Mutter Beethovens, Maria Kewerich.

Im März 2018 beendete Ichimura eine Deutschland-Tournee mit dem „ARTIS Piano Ensemble“ mit großem Erfolg. ARTIS Piano Ensemble ist ein Klavier-Ensemble 2 Klaviere zu 8 Händen, das sie 2012 mit drei japanischen Pianistinnen gegründet hat.

Seit 2015 lebt die Künstlerin in Koblenz. Neben ihrer Konzerttätigkeit leitet sie die SVA (Studienvorbereitungsabteilung) an der Musikschule Stadt Koblenz.

Reiko Kanai,

wurde in Tokyo geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit vier Jahren. Sie studierte zunächst bei Frau Professor Yasuko Nakayama an der staatlichen Hochschule für bildende Künste und Musik in Tokyo, bekam ein Stipendium von der Rotary-Stiftung und schloss ihr Studium dann mit dem Meisterklassendiplom bei Professor Klaus Schilde an der Hochschule für Musik in München ab.

Reiko Kanai erhielt den ersten Preis beim dritten japanischen Kammermusikwettbewerb und den zweiten Preis beim 17. Vittorio Gui International Kammermusikwettbewerb in Florenz. Sie wirkte 1991–1996 als Klavierbegleiterin und als Kammermusikerin an der Streich-Abteilung und Kammermusik-Abteilung an der staatlichen Hochschule für bildende Künste und Musik in Tokyo.

Ihre Konzerte bei verschiedenen Musikfestivals wie dem Affinis Music Festival, dem Ohotsuku Music Festival sowie dem Kirishima Music Festival runden ihr künstlerisches Wirken ab. Sie unterrichtet als Professorin an der Urawa University, als Dozentin an der TOHO College of Music und Shirayuri University.

Ari Kani,

erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Nach dem Studium an der Musashino Musikakademie in Tokio setzte sie als Rotary-Stipendiatin ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München in der Meisterklasse von Professor Gerhard Oppitz fort. Ihr Studium beendete sie erfolgreich mit dem Meisterklassendiplom. Außerdem erhielt sie in Japan Unterricht bei Frau Tezuka, Professor Hidaka, G. Berge, L. Kozubek und G. Vasarhelyi.

Im Jahre 1994 erreichte Ari Kani das Finale des ersten internationalen Klavierwettbewerbs „Clara Schumann“ in Düsseldorf. Die Juroren Dr. Joachim Kaiser, Martha Argerich und Nelson Freire schätzten hier vor allem ihre Interpretation bei Beethoven, Schubert und Brahms. Im gleichen Jahr nahm Ari Kani am Beethoven-Kurs der „Fondazione Culturale Wilhelm Kempff“ in Positano, Italien, teil.

Ari Kani hat mehrere Konzerte sowohl an Klavierabenden als auch als Solistin mit Orchester in Japan, Deutschland, Italien und Polen gegeben. Mit dem Bayerischen Rundfunk hat die Pianistin mehrere Aufnahmen eingespielt, etwa von der Hammerklavier-Sonate op. 106 und den zwei Rondos von Ludwig van Beethoven und Christoph Willibald Gluck. Diese Aufnahmen sind auch als CD bei der Camerata Tokyo erschienen. Diese CD (eine Co-Produktion des Bayerischen Rundfunks und der Camerata Tokyo) wurde in Japan als ausgewählte CD sowohl von Kritikern der „Record Art“-Zeitschrift als auch „best ranking record of the year“ von den Lesern nominiert.

Mit ihrem Konzertzyklus der 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven (von Tonart programmiert) feierte Ari Kani große Erfolge in Tokio und Yokohama. Die Lehrtätigkeit der Pianistin begann im Jahre 1996 an der Musashino Musikakademie in Tokio. Seit 2012 unterrichtet Ari Kani auch an der Tokyo Metropolitan High School of Arts.

Miyuki Yoshii,

absolvierte die staatliche Hochschule für bildende Künste und Musik in Tokyo. Sie erhielt ein Stipendium von der Rotary-Stiftung und erwarb 1987 das Meisterklassendiplom an der Hochschule für Musik in München, wo sie anschließend bis 1996 einen Lehrauftrag als Korrepetitorin innehatte.

Von 1996 bis 2002 war sie an der staatlichen Hochschule für bildende Künste und Musik in Tokyo tätig. Seit 1998 unterrichtet sie an der staatlichen Hochschule für Künste und Pädagogik in Tokyo.

Sie erhielt den Förderpreis des Maria-Callas-Wettbewerbs in Athen und war Finalistin des Schubert-Wettbewerbs in Dortmund. Des Weiteren konnte man sie als Liedbegleiterin und Kammermusikerin in Konzerten hören. Der Bayerische Rundfunk und der japanische Fernsehsender NHK nahmen mehrere Konzerte mit ihr auf. Als Solistin trat sie auch mit dem Sinfonieorchester Kyushu auf und konzertierte in mehreren Städten Deutschlands, Japans und in den USA.

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