Sonntag, 26. 1. 2020, 18:00 Uhr
Sofia de Salis + Iryna Krasnovska „Shades of Love“
Franck, Schumann, Schubert
Iryna Krasnovska – Klavier
Programm
César Franck (1822-1890):
Sonate A-Dur für Violine und Klavier op. 120 (1886)
bearbeitet für Flöte und Klavier von Doughlas Woodfull-Harris
Allegretto
Allegro
Rezitativo-Fantasia
Allegro poco mosso
Robert Schumann (1810-1856):
Drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94 (1849)
bearbeitet für Flöte und Klavier von Jacques Larocque
Nicht schnell
einfach, innig
Nicht schnell
Franz Schubert (1797-1828):
Zwei Walzer für Klavier
bearbeitet für Flöte und Klavier von Tatiana Smirnova
Atzenbrugger Tanz Nr. 3 D-Dur D 356, 29 (1820/21)
Valse Sentimentale A-Dur D 779, Nr.13 (1825)
Aus „Schwanengesang“ D 957 (1828)
bearbeitet für Flöte und Klavier von Sofia de Salis
„Ständchen“ Nr. 4
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Konzertarchiv
Sofia De Salis
Sofia de Salis
Zwei Jahre ist es her, seit die Flötistin Sofia de Salis die Musikwelt mit ihrem Debüt French Impressions ins Staunen versetzte. Eine kluge Programmdramaturgie, sorgsam ausgewählte Kompositionen abseits des Mainstreams und nicht zuletzt deren exzellente Interpretation machten aus dem Erstlingswer keine musikalische Visitenkarte par excellence: »Neben ihrer unverwechselbaren Spielkultur offenbart dieses Album bemerkenswerte Repertoire-Entdeckungen und macht über weite Strecken – hier passt dieses Attribut einmal! – pure musikalische Schönheit erfahrbar« (Klassik Heute, 2017).
Iryna Krasnovska
Jetzt erscheint mit Shades of Love der Nachfolger dieser Ausnahmeflötistin, den sie gemeinsam mit der hochbegabten und mehrfach ausgezeichneten Pianistin Iryna Krasnovska bei ARS Produktion eingespielt hat. Während sich French Impressions als dezidiert frankophones Statement mit Musik aus dem 20. Jahrhundert verstand, widmet sich Shades of Love Bearbeitungen für Flöte und Klavier von romantischem Repertoire des deutsch-französischen Sprachraums aus dem 19. Jahrhundert – mit einem abwechslungsreichen Programm, das vom Lied über Klavierminiaturen und lyrischen Kammermusikwerken bis hin zur großen Sonatenform reicht. In diesen ausgesprochen expressiven Werken hat Sofia de Salis erneut die Gelegenheit, alle Farben und Facetten ihres Instruments zum Vorschein zu bringen und es »im besten Sinne singen« (Klassik Heute) zu lassen.
Das Album beginnt und schließt mit Franz Schubert. Neben der eröffnendena-Moll-Sonate D 821 – seinem anspruchsvollen Beitrag zur brillanten Salonmusik und sicherlich prominentestes Werk für die Arpeggione – bilden zwei im Original für Klavier geschriebene Tanzstücke sowie das finale Ständchen aus seinem Schwanengesang den programmatischen Rahmen. Der Schubertschen Sonate folgt eine Adaption von César Francks zutiefst romantischer Violinsonate A-Dur. Klein im Format aber groß im Charakter, bewegen sich die im Anschluss erklingenden Drei Romanzen Robert Schumanns in den gleichen ausdrucksvollen Sphären. Dass auch die Querflöte der Schönheit und Vielgestaltigkeit dieser Werke gerechtwerden kann, stellt Sofia de Salis mit ihrer Interpretation eindrucksvoll unter Beweis.
Für die russischstämmige Wahl-Schweizerin war ein prägendes Konzerterlebnis der Schlüssel, sich im Altervon 6 Jahren der Flöte zuzuwenden. Nach ersten Studien am Moskauer Konservatorium wechselte Sofia de Salis in die Schweiz, um ihre Ausbildungbei Felix Renggli an der Basler Musikakademie zu vervollständigen. Darüber hinaus erweiterte sie ihre Erfahrungin der Barockmusik mit einem zusätzlichen Studium der Flauto traversobei Oskar Peter an der Schola Cantorum Basiliensis. Dementsprechend breit sind ihr Interesse und ein Repertoire, das von der barocken bis zur zeitgenössischen Literatur reicht. Sie tritt international in den großen Konzertsälen als Solistin sowie Kammer und Orchestermusikerin auf und arbeitet regelmäßig mit renommierten Klangkörpern und Persönlichkeiten wie Vladimir Spivakov und Krzysztof Penderecki zusammen. Im Juli 2017 fand erstmals ein von ihr initiierter Wettbewerb für junge Künstler in Val-de-Traversstatt. Seit 2018 ist sie zudem künstlerische Leiterin des Giez-Festivalsin der Schweiz.
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