Natalia Ehwald – Klavierabend

Samstag, 14. 3. 2026, 18:00 Uhr

Natalia Ehwald – Klavierabend

Robert Schumann, Franz Schubert

Natalia Ehwald – Klavier

Programm

Franz Schubert

Sonate G-Dur D 894 (op. 78, „Fantasie“)

  1. Molto moderato e cantabile
  2. Andante
  3. Menuetto. Allegro – Trio
  4. Allegretto

Pause

Robert Schumann

„Davidsbündlertänze“

Die 18 Stücke sind in zwei Hefte zu je neun Nummern gegliedert; sie bilden eher einen poetischen Zyklus als eigentliche „Tänze“. 

  1. Lebhaft (Vivace), G-Dur – Florestan und Eusebius.
  2. Innig (Con intimo sentimento), h-Moll – Eusebius.
  3. Mit Humor (ursprünglich: Etwas hahnbüchen / Un poco impetuoso), G-Dur – Florestan.
  4. Ungeduldig (Con impazienza), h-Moll – Florestan.
  5. Einfach (Semplice), D-Dur – Eusebius.
  6. Sehr rasch (Molto vivo), d-Moll – Florestan.
  7. Nicht schnell, mit äußerst starker Empfindung (Non presto, con molt’espressione), g-Moll – Florestan und Eusebius.
  8. Frisch (Con freschezza), c-Moll – Florestan.
  9. Lebhaft (Vivace), C-Dur – Florestan.
  10. Balladenmäßig sehr rasch (Alla ballata molto vivo), d-Moll, Schluss in Dur – Florestan.
  11. Einfach (Semplice), B-Dur – Eusebius.
  12. Mit Humor (Con umore), B-Dur – Florestan.
  13. Wild und lustig (Con fuoco), g-Moll – Florestan.
  14. Zart und singend (Dolce e cantando), Es-Dur – Eusebius.
  15. Frisch (Con freschezza), B-Dur – Florestan und Eusebius.
  16. Mit gutem Humor (Con buon umore), G-Dur; Mittelteil: Etwas langsamer (Un poco più lento), h-Moll – Florestan und Eusebius.
  17. Wie aus der Ferne (Come da lontano), H-Dur und h-Moll, mit wörtlichem Rückgriff auf Nr. 2 – Florestan und Eusebius.
  18. Nicht schnell (Non presto), C-Dur – Eusebius

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Natalia Ehwald

Natalia Ehwald wurde 1983 in Jena geboren und gilt als eine der profiliertesten deutschen Pianistinnen ihrer Generation. Kritikerinnen und Kritiker loben ihren beseelten Klang, den besonderen Ton und eine große innere Spannung, der das Publikum unmittelbar erreicht; der Tagesspiegel verglich ihr Klavierspiel mit einer „Religion“, die aus bestürzender Empfindungstiefe schöpfe. Früh gefördert an der Spezialschule für Musik „Schloss Belvedere“ in Weimar, wurde sie bereits mit 16 Jahren als Studentin an der Sibelius-Akademie in Helsinki aufgenommen und setzte ihr Studium später an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Meisterklasse von Evgeni Koroliov fort, wo sie Diplom und Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie zudem von Lehrerpersönlichkeiten wie Erik T. Tawaststjerna, Arie Vardi, Bernard Ringeissen und Georg Sava.

Schon früh gewann Natalia Ehwald Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem beim Czerny-Wettbewerb in Prag, beim Grotrian-Steinweg-Wettbewerb in Braunschweig, beim Greta-Erikson-Wettbewerb in Schweden sowie den 1. Preis und einen Sonderpreis der Menuhin-Stiftung beim Robert-Schumann-Wettbewerb für junge Pianisten in Zwickau. Seither führen sie Konzertreisen regelmäßig durch Europa, nach Asien und Amerika; sie gastierte in Sälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg und bei Festivals wie den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und Puplinge Classique in Genf. Sie arbeitete mit Orchestern wie dem Radio-Sinfonieorchester Warschau, dem Shenzhen Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern, der Magdeburgischen Philharmonie und der Rubinstein Philharmonie Łódź zusammen und realisierte Rundfunkaufnahmen für NDR Kultur, Deutschlandfunk und den Polnischen Rundfunk.

Einen besonderen Schwerpunkt ihres Repertoires bilden die Klavierwerke Franz Schuberts und Robert Schumanns, denen sie sich in Rezitals, Orchesterprogrammen und auf CD-Aufnahmen intensiv widmet. Ihre Debüt-CD „Fantasias for Piano“ mit Schuberts G-Dur-Sonate und Schumanns „Kreisleriana“ wurde von der Kritik für ihre innere Geschlossenheit und poetische Gestaltungskraft hervorgehoben und markierte den Beginn einer kontinuierlichen Diskographie, die sie zunehmend als wichtige Interpretin der deutschen Romantik profiliert.

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