Yojo Christen

Yojo Christen - Beethoven, Chopin, Gershwin, Yojo

Samstag, 09.04.2016, 19:00 Uhr


In Zusammenarbeit mit der

Franz-Graf-von-Pocci-Gesellschaft e.V.

"Junges Podium fördert Talente"


Yojo Christen - Klavier

PROGRAMM


Ludwig van Beethoven
Klaviersonate op. 57 in f-moll (Appassionata)
1. Allegro assai
2. Andante con moto
3. Allegro ma non troppo

Frédéric Chopin
Klaviersonate Nr. 2 in b-moll op. 35
1. Grave, Doppio movimento
2. Scherzo: Presto, ma non troppo
3. Marche funèbre: Lento
4. Finale: Presto


 -Pause-

George Gershwin
Rhapsody in Blue

Yojo
IRINI
Passacaglia nach dem Morsecode für "Frieden"
(Preisgekrönt beim internationalen Diabelli-Kompositions-Wettbewerb 2015 in München.)

Yojo Christen

YOJO CHRISTEN (* 18. Mai 1996) Yojo fiel schon als Kind durch außergewöhnliche Musikalität auf. Seit seinem vierten Lebensjahr erhielt er regelmäßigen Klavier- und Kompositionsunterricht. Bereits im Alter von acht Jahren gestaltete er abendfüllende Konzerte mit Werken aus Klassik, Romantik und eigenen Kompositionen. Eine Japantournee mit Konzerten in sieben Großstädten, zu der Yojo von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft im Jahre 2010 eingeladen war, wurde zu einem überwältigenden Erfolg für den damals Vierzehnjährigen. Heute ist Yojo 19 und konzertiert im In- und Ausland. Auch in Rundfunk- und Fernseh-Sendungen war er mehrfach zu hören. Für seine Komposition Friede, die er nach dem Morsecode für das entsprechende Wort ›Irini‹ geschrieben und auch im Münchener Künstlerhaus selbst uraufgeführt hat, erhielt der damals 18-Jährige als jüngster Teilnehmer beim Diabelli-Kompositionswettbewerb 2015 den zweiten Preis der Jury und den Publikumspreis, den "Goldenen Kentaur". (An dem Wettbewerb beteiligten sich 126 Komponisten aus aller Welt).

Yojo hat bei TYXart inzwischen 4 CDs veröffentlicht, die von der Fachpresse begeistert aufgenommen wurden. So schrieb Johannes Saltzwedel im SPIEGEL: „Denn was auf seiner zweiten CD zu hören ist, zeugt, wie schon die erste, von atemraubend natürlicher Musikalität und Fingerfertigkeit". In der Zeitschrift PIANO NEWS nannte ihn Burkhard Schäfer einen „Pianisten von Gottes Gnaden, der auch die geistigen Dimensionen der Werke zu fassen und gestalten vermag.“ Seine „Atavistic“-CD spielte Yojo zusammen mit dem deutsch-amerikanischen Cellisten Alexander Suleiman ein. Die beiden improvisieren darauf 13 Stücke ohne die geringste vorherige Absprache. Lediglich die Titel waren ihnen Inspirationsquelle. Im FONO FORUM schrieb Tilman Urbach unter der Überschrift „Himmelsmusik“: "Suleiman und Yojo begegnen sich auf Augenhöhe, stecken Terrains ab, verteidigen Freiräume, jagen gemeinsam durch angelegte Parcours, spielen so ausgelassen, als seien die Instrumente eben erst erfunden worden... Diese Musik ist eine Feier des durch schiere Virtuosität entgrenzten Spiels.“

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