Tempestas otiumque

Tempestas otiumque - Sebastian Schwab und Kay Westermann

Samstag, 12.10.2013, 20:00 Uhr

PROGRAMM

Joh.Seb.Bach (1685-1750)
Violinsonate A-Dur BWV 1015

Sebastian Schwab (1993)
„Tempestas otiumque“ (2011) – Uraufführung

Kay Westermann (1958)
Excitement (2013) Uraufführung

Antonin Dvorak (1841-1904)
Romantische Stücke op.75

Francis Poulenc (1899-1963)
Sonate pour Violon et Piano (1942/43)

Sebastian Schwab

Sebastian Schwab wurde 1993 in eine Münchner Musikerfamilie geboren und wuchs in Donauwörth auf. Im Alter von fünf Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht und begann autodidaktisch zu komponieren. Seit seinem fünften Lebensjahr wird er an der Violine ausgebildet und nahm an Violinmeisterkursen im In- und Ausland teil. Er war fünf Jahre lang an der Münchner Musikhochschule Jungstudent für Violine sowie für Komposition bei Prof. Kay Westermann. Derzeit studiert er im fünften Semester Violine bei Frau Olga Bloch-Voitova und Komposition bei Prof. Jan Müller-Wieland. Er schrieb bereits 30 Werke für Soloinstrumente, Gesang mit Klavier, für kammermusikalische Besetzungen sowie für Orchester und Chor. Seine Werke wurden u.a. im Rahmen der „Junge- Solisten-Konzerte“ der Siemens-Musikstiftung und beim Internationalen aDevantgarde-Festival 2013 in München aufgeführt. 2012 erhielt er von Schott/Wergo einen Auftrag zur Komposition eines Klavierliedzyklus über 13 Melodien des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis; das Werk wurde 2013 uraufgeführt und wird in gedruckter Form und als Tonträger bei Schott/Wergo erscheinen. Für dieses Projekt erhielt er den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis 2013 der Stadt München. Schwab tritt in Konzerten nicht nur als Geiger, sondern auch als Pianist, Bratscher, Organist und Dirigent auf: So leitete er z.B. 2013 die Operita „Maria de Buenos Aires“ von Astor Piazzolla in der Theaterakademie „August Everding“.

Kay Westermann

Kay Westermann wurde 1958 in Essen geboren und lebt seit 1964 in München Er studierte Komposition bei Wilhelm Killmayer und Wolfgang Rihm sowie Musik- und Theaterwissenschaft bei Rudolf Bockholdt und Dieter Borchmeyer. Seit 1990 lehrt er als Professor für Gehörbildung und Musiktheorie sowie Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in München Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, u.a. den Förderpreis für junge Komponisten ernster Musik in Stuttgart 1984 . 1987 war er Stipendiat des Freistaates Bayern an der Citè Internationale des Arts in Paris. Seine Werke umfassen neben etlichen Orchesterwerken, darunter einige Solokonzerte, auch Vokalmusik , zum einen Liedzyklen in verschiedenen Besetzungen, und Chorwerke von a-cappella-Stücken bis zu Kantaten und einem Oratorium, Kammermusik, Klaviermusik und eine Kammeroper.

Newsletter

Möchten Sie auch in Zukunft über unsere Konzerte in der Klavier­werkstatt informiert werden?
Dann melden Sie sich hier für unseren Newsletter an!

Hier geht's zur Anmeldung