Duo MAISS YOU

Duo MAISS YOU - Janacek, Bartok, Brahms

Samstag, 23.11.2019, 19:00 Uhr


Burkhard Maiß - Violin / Viola

Ji-Yeoun You - Klavier

Janacek:
Violinsonate

Bartok:
2. Violinsonate


-PAUSE-


Brahms:

Scherzo c-moll für Violine und Klavier

Brahms:
Violasonate op 120/2

Duo MAISS YOU

Duo MAISS YOU wurde von Burkhard Maiß und Ji-Yeoun You gegründet. Das Duo widmet sich in gleichem Maße der Musik für Violine und Klavier wie auch der Schwesterngattung für Viola und Klavier. Dabei nutzt es die im Konzertbetrieb durchaus selten anzutreffende Präsentation beider Streichinstrumente, um Werke selbst innerhalb eines einzelnen Konzertprogramms spannend miteinander in Beziehung zu setzen. Mit seiner im Jahre 2018 bei Tyxart veröffentlichten und von internationaler Kritikerseite gefeierten CD-Aufnahme der Violinsonate op. 121 von Schumann und der Violasonate op. 120-1 von Brahms ist das Duo MAISS YOU auch offiziell in die vorderste Reihe exzellenter Kammermusikensembles gerückt. Die Aufnahme erschien im Crescendo Magazine als CD Tip: plein de charme, donc, à écouter sans modération. Und Klassik Heute feierte die CD mit 10 von  10 möglichen Punkten in allen in allen drei Kategorien (Künstlerische Qualität / Klangqualität / Gesamteindruck) mit der Höchstbewertung!

Was hier gespielt wird, kommt aus ganzer Seele, spürt hellwach feinsten Seelenregungen nach und öffnet sich vorbehaltlos sämtlicher emotionaler Stürmerei. Das innerste nach außen kehren, daraus gleichermaßen ein hochkultiviertes Musizieren wie schonungslose Unmittelbarkeit abzuleiten – in dieser Hinsicht sind Burkhard Maiss und Ji-Yeoun You einfühlsame Mittler.  


Burkhard Maiß

Der Mitgründer des Jacques Thibaud Trios und des Jacques Thibaud Ensembles konzertiert nun seit 25 Jahren auf der ganzen Welt. Er spielte in den bekanntesten Konzertreihen Europas, Kanadas, Japans und der USA. Seine Konzerte und  die zahlreichen CD-Produktionen mit dem Jacques Thibaud Trio erhielten hervorragende Rezensionen von den wichtigsten Zeitungen und Klassik-Magazinen, so von der NY Times, LA Tribune, Boston Globe, Washington Post, Chicago Tribune, Fono Forum, Strad, Süddeutschen Zeitung, Klassik Heute und vielen anderen. Im Jahre 2004 erhielten Maiß und seine Kollegen die Auszeichnung Beste Kammermusikeinspielung USA, die von den dortigen Klassikmagazinen vergeben wird. Die Gesamteinspielung der Beethoven-Streichtrios im Jahr 2015 wurde für den ICMA – International Classical Music Award – nominiert. Die New York Times beschreibt seinen Ton als vollmundig, wie ein guter Rotwein und sagte dem Jacques Thibaud Trio eine große Karriere voraus. Burkhard Maiß hat neben den CD Aufnahmen auch viel für das Radio aufgenommen, so für WNYC, Voice of America, WQED, NPR Performance Today, St. Paul Sunday, KUHF, Radio Bremen, RBB/SFB und den NDR.

Im Jahr 1969 in Düsseldorf geboren, hatte Burkhard Maiß mit 5 Jahren seinen ersten Musikunterricht. Von 1986 an studierte er an der heutigen Universität der Künste in Berlin als Jungstudent und ab 1989 als regulärer Student in der Klasse von Koji Toyoda. Sein Konzertexamen absolvierte er an der Folkwang Hochschule in Essen bei Adolphe Mandeau und die Reifeprüfung Kammermusik mit Auszeichnung in der Klasse von Vladimir Mendelssohn. Burkhard Maiß war Stipendiat des DAAD und der Villa Musica und nahm an zahlreichen Meisterkursen, u.a. von Gyorgy Sebok, Laszlo Varga, Leon Spierer, Thomas Brandis und Wolfgang Böttcher  teil und erhielt zahlreiche Preise, so 1999 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und den 1. Preis des Folkwang Wettbewerbs.

Burkhard Maiß hat international zahlreiche Meisterklassen gegeben, so in Stanford, Princeton, Cornell University, MIT, Duke University, Ithaca, UCLA, Rice, John Hopkins,  Seoul, Brüssel und Japan. Er folgte Einladungen zu den international bekanntesten Festivals, darunter MusicaMundi, Mostly Mozart, Gidon Kremer´s Echternach Festival, Schwedens Bastad oder Dänemarks Roskilde Festival.

Burkhard Maiß tritt solistisch sowohl als Geiger als auch als Bratscher auf. Er spielt eine Geige aus Cremona von Lorenzo Storioni.  


Ji-Yeoun You
Im Alter von fünf Jahren erhielt die gebürtige Koreanerin ihren ersten Klavierunterricht. Ihr Debüt gab sie als Zehnjährige in Yeosu mit dem Mozart-Krönungskonzert. Sie war Schülerin an der renommierten Yewon Arts School in Seoul und gewann die bedeutendsten nationalen Jugendwettbewerbe, z.B. Chosun, Ewha, Hankook und Samic. Ihre pianistische Ausbildung setzte sie 1995 in Berlin fort, wo sie bei Laszlo Simon an der Universität der Künste und, nach ihrem Wechsel an die Hochschule für Musik Hanns Eisler, bei Klaus Bäßler und Georg Sava studierte. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie durch Daniel Barenboim, Dietrich Fischer-Dieskau, Klaus Hellwig, Hans Leygraf, Menahem Pressler, Wolfram Rieger und Elisso Wirssaladze. Während ihres Studiums erhielt sie ein Stipendium für Nachwuchskünstler des Robert Schumann Hauses Zwickau sowie ein Stipendium für die künstlerische Nachwuchsförderung (NaFöG) des Berliner Senats. Im Jahre 2005 legte sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab.

Über die Grenzen Koreas und Deutschlands hinweg bekannt wurde Ji-Yeoun You als Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe wie dem Internationalen Chopin Wettbewerb Göttingen, dem Konzerteum-Wettbewerb in Athen, dem G.B.Viotti International Music Competition in Vercelli, dem Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, dem International Young Musicians Platform in Bromsgrove, England und dem Berliner Klavierwettbewerb. Außerdem ist sie durch zahlreiche Auftritte in Rundfunk und Fernsehen in Erscheinung getreten. Ji-Yeoun You hat Soloabende in Berlin, Edinburgh, London, Paris und Seoul sowie Konzerte mit Orchestern wie den Berliner Symphonikern und den Brandenburger Symphonikern gegeben. Als eingeladene Künstlerin trat sie beim Musica Nova Festival Glasgow und dem Bolzano Festival auf.

Derzeit unterrichtet sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und an der Universität der Künste Berlin. In ihrer Heimatstadt Yeosu wurde Ji-Yeoun You für ihre Verdienste im musikkulturellen Bereich zur Ehrenbürgerin ernannt.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich in verschiedenen Formationen intensiv der Kammermusik.  

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