Duo ASAP + Henri Bonamy - Violinduo/Klavier

Duo ASAP + Henri Bonamy - Violinduo/Klavier -

Sonntag, 02.04.2017, 18:00 Uhr


Almuth Siegel & Ágnes Pusker - Violinen

Henri Bonamy - Klavier

Dmitri Schostakowitsch (1906 - 1975)
Fünf Stücke für zwei Violinen und Klavier
Praeludium
Gavotte
Elegie
Walzer
Polka

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Intermezzo A-Dur Op. 118 Nr. 2
Ballade g-Moll Op. 118. Nr. 3

Moritz Moszkowski (1854 - 1925)
Suite g-Moll für zwei Violinen und Klavier, Op. 71
Allegro energico
Allegro moderato
Lento assai
Molto vivace


 - PAUSE -


Johann Wenzel Kalliwoda (1801 - 1866)

Duo für zwei Violinen Op. 181 Nr. 2
Allegro vivace
Adagio
Allegro assai

Wolfram Buchenberg (* 1962)
Saitentänze
Elfentanz
Lamento aus gläserner Stille
Tanz der wilden Weiber

Pablo de Sarasate (1844 - 1908)
Navarra für zwei Violinen und Klavier Op. 33
Lento, in modo di Recitativo
Allegro

 

 

Ágnes Pusker, Almuth Siegel + Henri Bonamy

Frei nach dem englischen Ausdruck ASAP - as soon as possible - stehen Almuth Siegel und Ágnes Pusker mit ihren Namensinitialen auch für ihr Ensemble-Motto. „So bald wie möglich!“, dabei nachhaltig angetrieben durch ihre Begeisterung, verwirklichen die beiden Geigerinnen ihre Ideen und Visionen. Neben ihrer klassischen Konzerttätigkeit beinhaltet dies auch die Zusammenarbeit mit Vertretern aus anderen Bereichen der Kunst. So arbeitet das Duo mit bildenden Künstlern, Tänzern, Autoren und Schauspielern zusammen, um dem Publikum einen zusätzlichen Zugang zu den Werken zu bieten und neue Formate für die Aufführung klassischer Musik zu finden.

Ihr Studium absolvierten die Geigerinnen in München bei Ingolf Turban und Ana Chumachenco, in Budapest bei Zsófia Környei und in Indiana/USA bei Mauricio Fuks. Daneben erhielten sie in Meisterkursen Anregungen von Dénes Zsigmondy, Ida Haendel, Ivry Gitlis und Donald Weilerstein. Als Violinduo arbeiteten sie u.a. mit Anja Lechner (Rosamunde Quartett), Lukas Hagen (Hagen Quartett) und Kristin von der Goltz zusammen.

Im Jahr 2016 konnte das Duo ASAP hintereinander gleich drei internationale Wettbewerbe gewinnen: Im Juni einen 1. Preis beim internationalen Musikwettbewerb „Concorso Pietro Argento“ in Gioia del Colle (Bari) / Süditalien. Außerdem wurde den beiden Geigerinnen der Publikumspreis aller Kategorien zugesprochen. Weitere Wettbewerbs-Gewinne folgten dann im November und Dezember: Nach dem 1. Preis beim „5° Concorso Internazionale Musica da Camera“ in Cremona erspielte sich das Duo ASAP zum Jahresabschluss auch den PREMIO ASSOLUTO, den Gesamtsieg aller Wettbewerbskategorien, des „Concorso Internazionale - Premio Antonio Bertolini“. Der Galaabend im Teatro dal Verme war der feierliche Abschluss der verschiedenen Wettbewerbe von Brescia, Mailand und Cremona.

Solistisch waren sie zu Gast u.a. beim Deutschen Symphonieorchester Berlin, den Nürnberger Symphonikern, dem Franz Liszt Kammerorchester und dem Budapest Festival Orchester unter Iván Fischer.

Daneben wirkten sie im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit sowie zeitweise als Konzertmeisterinnen (u.a. Württembergisches Kammerorchester, Bayerische Philharmonie und „I Virtuosi di Paganini“).

Gefördert wurde die aus Ungarn stammende Ágnes Pusker durch die Villa Musica Landesstiftung Rheinland- Pfalz, die Theodor-Rogler-Stiftung und die Orlandus-Lassus-Stiftung des Rotary Clubs München-International. Sie ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie beispielsweise dem Alfredo und Vanda Marcosig-Wettbewerb in Italien. Im Jahr 2014 erhielt sie den „Zoltán-Kodály-Preis“ der Stadt Kecskemét als Anerkennung für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen.

Almuth Siegel war während ihres Studiums Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volks, erspielte sich 2010 das Stipendium „Excellent Artist Award“ in Bloomington/USA und erhielt 2008 beim Wettbewerb „Ton und Erklärung – Werkvermittlung in Ton und Wort“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft den 2. Preis. Zudem ist sie Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Komposition der „Jeunesses Musicales“.

Zusammengefunden haben die beiden Geigerinnen im Rahmen der Yehudi-Menuhin-Stiftung "Live Music Now" München, um in Krankenhäusern, Gefängnissen und Pflegeheimen Musik zu Menschen zu bringen, die sonst nicht in Konzerte gehen können. Aus dem außergewöhnlichen Zweiergespann wurde ein festes Ensemble, das seither schon viele Zuhörer begeistert hat. "Die beiden zusammen sind eine Wucht!" hieß es kürzlich aus Fachkreisen. Mit Begeisterung stellen sich die Geigerinnen ihr Repertoire zusammen, das von Bicinien aus dem 16. Jahrhundert bis hin zu Uraufführungen unserer Zeit reicht. Das Duo ASAP vereint Energie, Spontanität und Freude an der Musik - und gibt diese Freude an sein Publikum weiter – „so bald wie möglich“ auch an Sie!

 www.duo-asap.de

„…eine außerordentliche Musikalität, und höchstpoetische Empfindsamkeit“ (Ouest France).
Henri Bonamy war Student von Jacques Rouvier und Brigitte Engerer am Conservatoire Supérieur de Paris und setzte seine pianistische Ausbildung bei Dmitri Bashkirov an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid fort.

Als Stipendiat des DAAD legte er 2006 und 2007 seine Meisterklassendiplome an der Hochschule für Musik und Theater München bei Elisso Wirssaladze und im Orchesterdirigieren bei Bruno Weil ab. Henri Bonamy erhielt den „EON-Kulturpreis Bayern“ und zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Klavierwettbewerben, u.a. Genf, Erwin Nyiregyhazi (Japan) und Alessandro Casagrande (Italien).

Er gastiert in Konzertserien des Nationalauditoriums in Madrid, des Atheneum in Bukarest, des Louvre Auditorium in Paris sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bei den „Rising Artists“ der Menuhin Festspiele in Gstaad.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Julia Fischer, Wen-Sinn Yang, Wen Xiao Zheng. 2014 und 2015 hatte er eine Klavierprofessur in Seoul, und gab Masterklassen bei der Weimar School of Music und bei der Korean National University of Arts. Er ist künstlerischer Leiter des Münchner Jugendorchester und des Ensembles Index.
Es liegen von ihm Aufnahmen beim Leipziger Label Genuin vor: „ … So überzeugend sich Bonamy als Virtuose präsentiert, genauso ist er auch in der Lage, auf seinem Instrument zu singen und den Zwischentönen Raum zu geben…Diese Einspielung ist absolut fesselnd und noch dazu eine gelungene Kombination von Mussorgsky und Debussy.“ (NDR Kultur)

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