Cembalokonzert Varvara Manukyan

Cembalokonzert Varvara Manukyan - Couperin, Bach, Duphly, Rameau,

Samstag, 17.11.2018, 19:00 Uhr


Varvara Manukyan - NEUPERT Cembalo "Blanchet" zweimanualig

Cembalo nach Blanchet (1737) von J.C. Neupert

Varvara Manukyan spielt auf unserem neu erworbenen Cembalo nach Blanchet (1737) von J.C. Neupert.
Der königliche Cembalobauer: François-Étienne Blanchet und Musik aus seiner Zeit.
Werke von François Couperin, Jean-Philippe Rameau, Jacques Duphly und Johann Sebastian Bach


Johann Sebastian Bach
(1685-1750):
Französische Suite Nr.4 Es Dur BWV 816
Allemande-Courante-Sarabande-Gavotte-Air-Menuet-Gigue

François Couperin (1668-1733):
8 Preludes aus L'art de toucher le clavecin (1716)

Jacques Duphly (1715-1789):
La Villeneuve- La De Belombre aus Pièces de clavecin troisième livre (Paris, 1756)


 - PAUSE -


Jacques Duphly:
Pièces de clavecin troisième livre (Paris, 1756)
La Forqueray
Chaconne
Medèe

Jean-Philippe-Rameau
(1683-1764):
Gavotte avec le Doubles aus Pièces de clavecin second livre (1724)

Johann Sebastian Bach:
Italienisches Concerto F-Dur, BWV971
Concerto-Andante-Preso

Vavara Manukyan

Varvara Manukyan ist eine Musikerin von besonderemFormat: Im Zentrum Ihres Interesses liegt es, sich persönlichbeim Spielen der Tasteninstrumente, Hammerklavier, Klavierund Cembalo soweit wie möglich zurückzunehmen und dem Komponisten und der vorzutragenden Komposition soviel Raum zur Entfaltung wie möglich zu geben. Ihre große innere Ruhe und ihre anmutige Demut gegenüber dem vorgegebenem Kunstwerk und dem Komponisten befähigt sie zu außergewöhnlichen und unvergesslichen Interpretationen. Konsequenterweise beschäftigt sie sich seit Jahrzenten mit historischer Aufführungspraxis und versucht, für Konzerte Instrumente zu finden, die aus der Zeit der Komposition stammen oder ihnen nachgebaut sind. Ihr Repertoire reicht von den frühesten Zeugnissen für Tasteninstrumente aus dem 16. Jahrhundert bis zur zeitgenössischen Musik, wobei es ihr ein besonderes Anliegen ist, den musikalischen Reichtum ihres Heimatlandes Armenienim Westen bekannt zu machen.
Ihre breitgefächerte Ausbildung als Pianistin und Cembalistin erhielt sie anfänglich in Yerevan und später am renommierten Moskauer Gnessin Konservatorium bei Irina Naumova und am Tschaikovsky Konservatorium bei Olga Martynova und an der Hochschule für Musik und Theater München, wobei sie sämtliche Abschlüsse wie auch das Meisterklassenstudium bei Christine Schornsheim mit Auszeichnung absolvierte. Mit einigen Meistern der alten Musikszene wie Ton Koopman, Christopher Stembridge, Davitt Moroney, Andreas Staier, Trevor Pinnock und Bart van Oortver vollkommnete sie ihr Spiel.

In zahlreichen Konzerten als Solistin und als Kammermusikerin, die sie durch Europa und Asien führten, wurden ihre aussergewöhnlichen Interpretationen hoch gelobt, so B. Trebuch im Rahmen des renommierten "Resonanzen" Festivals im Wiener Konzerthaus: "Wie der Pianist in Tornatores Film" Novecento-La leggenda del pianista sull´oceano", so hat auch diese junge Cembalistin ihr Instrument voll im Griff und entflammt die Gemüter". Ihre Auftritte bei den "Olchinger BarockNächten"wurden vom Initiator M.Schopper mit folgenden Worten beschrieben: "Diese Ruhe, ein seltener Weitblick, überlegene Virtuosität, Poesie erinnern an die Cembalo-Legende Wanda Landowska. Eine besondere Aura, ein Geheimnis ist da fühlbar, das auch die Manukyan kennzeichnet, fast ein "deja vue".

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